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Avantgarde des Widerstands

Modellfälle militärischer Auflehnung im 19. und 20. Jahrhundert

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
1.077 Seiten, 32 S. s/w Abb., gebunden
ISBN: 978-3-205-98390-3
Böhlau Verlag Wien, 1. Auflage 2000
Militär – Exekutivorgan staatlicher Gewalt oder Impulsorgan revolutionärer Bewegung. In diesem... mehr
Avantgarde des Widerstands

Militär – Exekutivorgan staatlicher Gewalt oder Impulsorgan revolutionärer Bewegung. In diesem Spannungsfeld werden Modellfälle militärischen Widerstands aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus dem ostmittel- und osteuropäischen Raum herangezogen und dabei grundsätzliche Fragen von Widerstand und Revolte aufgegriffen: so Wallenstein als Vormodell von Verratsproblematik, die Exekutivvorgänge in Prag 1848, Bosnien-Herzegovina 1878, der Tschechoslowakei 1968; ergänzt durch Beispiele des Vorgehens in Übersee um die Jahrhundertwende; die Revolte auf dem „Potemkin”, die Umsturzbewegungen in Petrograd 1917, Prag 1918, sozialistisch geprägte Soldatenrevolten, so Rumburg und Kragujevac, national vorbestimmte Legionärseinheiten, die Bildung von Insurrektions- und Partisanengruppen, schließlich die Aufstände im Warschauer Ghetto – am Rande des Massenmordes 1943 –, Berlin, Warschau, Mittelslowakei 1944, Budapest 1956. Im zweiten Band finden sich Beiträge zu den operativen Bahnen, zum nationalen und sozialen Motivationsspektrum, nicht zuletzt zu dem in der deutschen Wehrmacht, zur Frage Verrat, Desertion, Gehorsam, Eid, Gewissen. Denn in Kasernen und auf Deckplanken, in den Straßen, auf Gefechtsständen und vor dem Galgen fand – wenn auch durch Disziplin und Waffen, Gegnerlage und Militärstrafrecht mitbestimmt – der Mensch in seiner Bereitschaft, „für das Ganze zu sterben” seine entscheidende Herausforderung. Richard Georg Plaschka, geboren am 8. 7. 1925 auf Burg Vöttau/Mähren. Dr. pihl, DDr. h. c. der Universitäten Prag und Sofia, em. o. Prof. der Osteuropäischen Geschichte an der Universität Wien; 1976/77 Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät; 1981 bis 1983 Rektor der Universität Wien und Vorsitzender der Österreichischen Rektorenkonferenz; Leiter des Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Instituts 1958 bis 1988; wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, auswärtiges Mitglied der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Belgrad. Ehrenmitglied der ungarischen Akademie der Wissenschaften, Budapest; auswärtiges Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Krakau; wirkliches Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, München. Wesentliche Publikationen: Von Palacky bis Pekar. Geschichtsbewußtsein und Nationalbewußtsein bei den Tschechen. 1955; Cattaro – Prag. Revolte und Revoltion. 1963; Innere Front. Gemeinsam mit H. Haselsteiner und A. Suppan. 1974; Matrosen, Offiziere, Rebellen. 1984; Nationa

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Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Richard G. Plaschka
    • Richard Georg Plaschka, geboren am 8. 7. 1925 auf Burg Vöttau/Mähren. Dr. phil, DDr. h. c. der Universitäten Prag und Sofia, em. o. Prof. der Osteuropäischen Geschichte an der Universität Wien
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