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THOUKYDIDEIA.

THOUKYDIDEIA.

Studies in Thucydides.

Vandenhoeck & Ruprecht
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Thukydides hat mit seinem Werk über den Peloponnesischen Krieg im späten 5. Jahrhundert v. Chr. Maßstäbe gesetzt, die bis heute als grundlegend anerkannt werden. Er galt Thomas Hobbes als „the most politick historiographer that ever writ“; Barthold Georg Niebuhr und Leopold von Ranke sahen in ihm den Erfinder echter, wissenschaftlicher Geschichtsschreibung und den daher bedeutendsten Vertreter ihres Faches; Hans Morgenthau schließlich verstand ihn als einen Begründer der „realistischen“ Schule der Internationalen Beziehungen, der bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. die grundlegenden Mechanismen zwischenstaatlicher Politik erkannt habe. Diesem zentralen Autor der antiken Geschichtsschreibung und seinem Werk gerecht zu werden ist eine Aufgabe, der sich die Fachwissenschaft bis heute widmet, von der Klassischen Philologie über die Geschichts- und Politikwissenschaft bis hin zur Philosophie. Die Reihe THOUKYDIDEIA will neue Untersuchungen zu dem athenischen Autor, seinem zeitgenössischen Umfeld sowie seiner Rezeption versammeln, um dadurch dem besonderen Rang und der ungebrochenen Relevanz der Geschichte des Peloponnesischen Krieges innerhalb verschiedener, teils gar konkurrierender Disziplinen Rechnung zu tragen. Der Fokus der Reihe liegt daher auch auf Ansätzen, die den disziplinären Dialog suchen und damit zu Perspektiverweiterungen und -anpassungen im Hinblick auf das Verständnis des thukydideischen Werkes beitragen können. Die Reihe richtet sich an Vertreter aller Disziplinen, die sich der Beschäftigung mit Thukydides widmen, ebenso wie an ein an der klassischen Antike und ihrem Nachleben interessiertes Publikum.Ein internationales und interdisziplinär repräsentatives Herausgebergremium wird die herausragende und originelle Qualität der veröffentlichten Beiträge garantieren. In der Reihe erscheinen Monographien ebenso wie Sammelbände und Kommentare. Grundsätzlich sind die Veröffentlichungssprachen der Reihe Deutsch und Englisch. Über die Möglichkeit der Aufnahme von Manuskripten in anderen Sprachen wird im Einzelfall vom Herausgebergremium entschieden. Jedes vom Herausgebergremium als vielversprechend eingestufte Manuskript wird einem peer-review-Verfahren unterzogen, auf dessen Basis dann eine endgültige Entscheidung seitens der Herausgeber über die Aufnahme in die Reihe getroffen wird.Prof. Dr. Ernst Baltrusch lehrt Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin.Dr. Edith Foster ist Fellow am Institut d’Études Avancées der Universität Strasbourg, Frankreich.Prof. Dr. Neville Morley lehrt Alte Geschichte an der University of Exeter, England.Prof. Dr. Clifford Orwin lehrt Political Science, Classics und Jewish Studies an der University of Toronto, Kanada.Dr. Oliver Schelske ist Akademischer Rat am Institut für Griechische und Lateinische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.Prof. Dr. Christian Wendt lehrt Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin und ist Leiter des „Berlin Thucydides Center“.Interessenten: Althistoriker, Altphilologen, Politikwissenschaftler, Philosophen.
THOUKYDIDEIA.