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Aneignung und Abgrenzung

Wechselnde Perspektiven auf die Antithese von 'Ost' und 'West' in der griechischen Antike

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
521 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-938032-52-7
Verlag Antike
Der Band vereint die Beiträge einer Tagung des Exzellenzclusters „Asien und Europa im globalen... mehr
Aneignung und Abgrenzung
Der Band vereint die Beiträge einer Tagung des Exzellenzclusters „Asien und Europa im globalen Kontext“, die an der Universität Heidelberg stattfand. Im Fokus steht die Antithese zwischen Ost und West, die in der griechischen Antike zwischen dem 6. und dem 2. Jahrhundert v.Chr. konstruiert wurde. Sie wird hier als ein vielschichtiges Spannungsfeld begriffen, auf dem politische, gesellschaftliche und kulturelle Strukturen und Impulse von beiden Seiten in eine dynamische Wechselwirkung eintraten. Verschiedene Aspekte von Kultur – Religion, Wissenschaft, Weltsicht, Wirtschaft, Architektur und Lebensstil – werden mit Blick auf diesen Gegensatz nebeneinander gestellt. Archäologen, Historiker und Philologen aus den Bereichen des Alten Orients und des antiken Griechenlands betrachten parallel jeweils einen dieser Sektoren, um Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen ihnen erkennbar zu machen. Durch diesen balancierten und flexiblen Dialog sollen die Dominanz der westlichen Perspektive und der monolithische Charakter des daraus abgeleiteten Konzeptes ‘Orient’ versus ‘Westliche Welt’ aufgebrochen und überwunden werden, ohne dass die historische Wirkmacht dieser Konzepte negiert würde.
Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0,867 kg
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Autoreninfos
    • Tonio Hölscher (Hg.)
    • Prof. Dr. Tonio Hölscher hat in Heidelberg, Freiburg und Rom Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Klassische Philosophie studiert. Neben diversen Gastprofessuren in den USA, Großbritannien, Italien und Frankreich lehrte er von 1975–2010 am Institut für Klassische Archäologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
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    • Kai Trampedach (Hg.)
    • Kai Trampedach ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Heidelberg. Sein hauptsächliches Forschungsinteresse gilt der politischen Anthropologie sowie dem Verhältnis von Weltanschauung (Religion, Theologie und Philosophie) und Politik in der Antike.
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Oikumene. Studien zur antiken Weltgeschichte Zur gesamten Reihe