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Rom und seine Kaiser im Historienfilm

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
332 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-938032-18-3
Verlag Antike
Der Film ist die populärste Form der Antikenrezeption. Er lockt Millionen von Zuschauern ins Kino... mehr
Rom und seine Kaiser im Historienfilm
Der Film ist die populärste Form der Antikenrezeption. Er lockt Millionen von Zuschauern ins Kino oder vor den Bildschirm und bringt sie dazu, sich über viele Stunden hinweg mit althistorischen Themen zu beschäftigen. Die Bewertung in den betroffenen Teildisziplinen ist zwiespältig: Der Historienfilm irritiert und fasziniert zugleich, indem er sich stark von einer wissenschaftlichen Geschichtsdarstellung abhebt. Wie historisch ist die gezeigte Antike? Welche Traditionen liegen der lebendig gewordenen Vergangenheit zugrunde? Wie gestaltet der Historienfilm seine Erzählung? Worin bestehen seine übergreifenden und seine individuellen Merkmale? Welche methodischen Herausforderungen stellt der Film für eine historische Untersuchung? Und wie kann der Antikenfilm in Forschung und Lehre eingesetzt werden? Die vorliegende Studie hinterfragt Konzepte wie Authentizität und Legitimität am Beispiel der römischen Kaiserzeit im Historienfilm. Auf der Basis mehrerer Hundert Produktionen wird eine interdisziplinäre Perspektive entwickelt und ein Modell der filmischen Antike entworfen. Im Zentrum stehen die Herrscherfiguren und ihr Einsatz als Exponenten bestimmter Zeitabschnitte.
Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Martin Lindner
    • Martin Lindner ist geschäftsführender Assistent am Althistorischen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Römische Kaiserzeit, die Mentalitätsgeschichte und die Antikenrezeption, insbesondere nationale Mythenbildung und die Antike in Film, Roman und Comic.
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