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Wenn man die Welt als Gemälde betrachtet

Studien zu den Eikones Philostrats des Älteren

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
268 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-938032-84-8
Verlag Antike
Wie nähere ich mich einem Kunstwerk? Worauf muss ich achten, wenn ich ein Bild betrachte?... mehr
Wenn man die Welt als Gemälde betrachtet

Wie nähere ich mich einem Kunstwerk? Worauf muss ich achten, wenn ich ein Bild betrachte? Was muss ich wissen, um ein Gemälde verstehen und genießen zu können? Auf diese und weitere Fragen gibt der griechische Konzertredner und Kunstkritiker Philostrat in der ersten Hälfte des 3. Jh. n.Chr. in seinen Eikones ("Bildern") eine Antwort, indem er – so die Fiktion des Textes – in einem Privatmuseum am Golf von Neapel eine Reihe von Tafelgemälden vor einem Kreis wissensdurstiger junger Leute exemplarisch interpretiert. Seine intelligenten Beobachtungen sowie die faszinierenden rhetorischen Einfälle, mit denen er seine Zuhörerschaft zur Kunstrezeption anleitet, werden in diesem Band in einem Kommentar zu sechs seiner Bildinterpretationen herausgearbeitet. Als erstes geht es um die Darstellung einer kultischen Zeremonie zu Ehren der Liebesgöttin Aphrodite. Das zweite Bild behandelt den Unfalltod des keuschen Hippolytos, der von seinen eigenen Pferden zerrissen wird. Es folgen die Ermordung der trojanischen Prinzessin Kassandra durch die eifersüchtige Ehefrau des Griechenfürsten Agamemnon sowie der Ringkampf zwischen dem Halbgott Herakles und dem Giganten Antaios, der als Sohn der Erde über geheime Kräfte verfügt. Untersucht werden auch zwei Bildinterpretationen Philostrats, bei denen der Meeresgott Poseidon auftritt, einmal gewaltig mit dem Dreizack ausholend, das andere Mal die Rettung des kleinen Palaimon durch einen Delphin gütig begleitend. Der außergewöhnliche Reiz von Philostrats Bildinterpretationen besteht darin, dass sie eine Wirkung weit über das Verständnis des Einzelbildes hinaus entfalten und dem Leser auf höchst unterhaltsame Weise einen Blick auf Wesen und Wirken der darstellenden Kunst – und nicht nur der antiken! – erlauben.

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