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Sarmatien – Germania Slavica – Mitteleuropa. Sarmatia – Germania Slavica – Central Europe

Sarmatien – Germania Slavica – Mitteleuropa. Sarmatia – Germania Slavica – Central Europe

Vom Grenzland im Osten über Johannes Bobrowskis Utopie zur Ästhetik des Grenzraums. From the Borderland in the East and Johannes Bobrowski’s Utopia to a Border Aesthetics

ab 49,99 € *  (D)

inkl. MwSt., versandkostenfrei innerhalb D/A/CH

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
471 Seiten, mit 2 Abbildungen, gebunden
ISBN: 978-3-8471-1193-1
V&R unipress, 1. Auflage, 2020
Nach dem Zweiten Weltkrieg entwarf Johannes Bobrowski mit seinem ‚Sarmatien‘ einen literarischen... mehr
Sarmatien – Germania Slavica – Mitteleuropa. Sarmatia – Germania Slavica – Central Europe

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwarf Johannes Bobrowski mit seinem ‚Sarmatien‘ einen literarischen Raum, der einen überraschend zeitgemäßen Orientierungspunkt für die Diskussion ‚östlicher‘ europäischer Grenzräume im 20. und 21. Jahrhundert bietet. In der aktuellen Forschung ist eine Infragestellung von Grenzen durch Begriffe wie Liminalität (Turner), dritter Raum (Bhabha) oder Ähnlichkeit (Bhatti) zu beobachten. In den hier versammelten Beiträgen geht es darum, wie Grenzräume in deutschsprachigen literarischen Texten inszeniert, intermedial reflektiert oder dekonstruiert werden, und welche Rolle das innerhalb eines bestimmten Feldes oder Diskurses spielt. Der Vergleich von Werken Musils, Celans, Sebalds oder Trojanows mit Beispielen aus der russischen, kasachischen, polnischen oder tschechischen Literatur (u.a. Babel, Tokarzcuk, Belger) eröffnet komparatistische und interdisziplinäre Perspektiven auf ein über Europa hinausreichendes Panorama literarischer Grenzräume.

In the aftermath of WWII, Johannes Bobrowski’s Sarmatia created a poetic borderland space that challenged existing borders in Central and Eastern Europe – and has continued to do so in the 20th and 21st century. Recent scholarship has increasingly begun to question borders by introducing terms such as liminality (Turner), third space (Bhabha), or similarity (Bhatti). Individual chapters in this volume discuss how borderland spaces are staged, intermedially reflected, or deconstructed in German-language literature, and what impact this might have within a particular field or discourse. By comparing works of Musil, Celan, Sebald or Trojanow with Russian, Kazakh, Polish or Czech literature (e.g. Babel, Tokarczuk, Belger), comparative and interdisciplinary perspectives are opened on a vibrant panorama of literary spaces reaching beyond the borders of Europe.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16 x 23,7 x 3cm, Gewicht: 0,824 kg
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Autoreninfos
    • Sabine Egger (Hg.)
    • Dr. Sabine Egger lehrt am Mary Immaculate College, University of Limerick, Irland, und ist Joint Director des Irish Centre for Transnational Studies.
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    • Stefan Hajduk (Hg.)
    • Dr. Stefan Hajduk studierte Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie in Italien und den USA. Promoviert wurde er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Head of Department of German Studies an der University of Adelaide, Australien, sowie Senior Lecturer, DAAD Research Ambassador und Ortslektor.
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    • Britta C. Jung (Hg.)
    • Dr. Britta C. Jung studierte Komparatistik, Amerikanistik und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Rijksuniversiteit Groningen, Niederlande. Von 2007 bis 2011 war sie Ubbo-Emmius-Stipendiatin der Rijksuniversiteit Groningen und promovierte 2015 mit einer gemeinsam von der Rijksuniversiteit Groningen und der University of Limerick, Irland, anerkannten Dissertationsschrift. Seit 2017 ist sie als Stipendiatin des Irish Research Council am UCD Humanities Institute...
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