Der Artikel wurde erfolgreich hinzugefügt.
Weiblicher Widerstand in der Red Power-Bewegung 1960–1980

Weiblicher Widerstand in der Red Power-Bewegung 1960–1980

Das Sichtbarmachen von unterdrückter Geschichte mit digitalen Ego-Dokumenten

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
ca. 562 Seiten, Onlinequelle (E-Library)
ISBN: 978-3-7370-1471-7
V&R unipress, 1. Auflage, 2023
Die Studie greift aktuelle gesellschaftliche Themen wie Gleichstellung, Digitalisierung und die... mehr
Weiblicher Widerstand in der Red Power-Bewegung 1960–1980

Die Studie greift aktuelle gesellschaftliche Themen wie Gleichstellung, Digitalisierung und die männliche Prägung des kulturellen Gedächtnisses auf. Anhand eines exemplarischen Falles untersucht Rachel Huber, wie man männlich geprägte Meistererzählungen feminisieren kann. Indem sie den Spuren von historischen Akteurinnen und Zeitzeuginnen der Red Power-Bewegung, dem indigenen Widerstand in den USA in den 1960er- und 1970er-Jahren, auf sozialen Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram nachgeht und diese mit den Spuren in analogen Archiven in den USA und Europa vergleicht, macht sie sichtbar, dass Red Power-Aktivistinnen massgeblich für den Erfolg des politischen Widerstands waren und mit einem genuin weiblichen Graswurzelaktivismus zum Erlass von pro-indigenen US-Gesetzen beitrugen.

The study takes up current social issues such as gender equality, digitalisation and the male imprint on cultural memory. Using an exemplary case, it examines how to feminise master narratives shaped by men.By following the traces of historical actors and witnesses of the Red Power movement, the indigenous resistance in the USA in the 1960s and 1970s, on social platforms such as Facebook, Twitter and Instagram and comparing them with the traces in analogue archives in the USA and Europe, she makes visible that Red Power activists were decisive for the success of the political resistance and contributed to the implementation of pro-indigenous US laws with a genuinely female grassroots activism.

Kundenbewertungen für "Weiblicher Widerstand in der Red Power-Bewegung 1960–1980"
Bitte loggen Sie sich ein um Produktbewertung abzugeben.
Autor:inneninfos
    • Rachel Huber
    • Dr. Rachel Huber studierte Kulturwissenschaften in Luzern und Geschichte in Hamburg. Seit 2022 hat sie eine Postdoc-Stelle an der Universität Luzern, Schweiz, inne und leitet das Drittmittelprojekt »Auslegeordnung ›Erinnerungskultur der Stadt Zürich‹«. Sie forscht und lehrt zu digitalen Erinnerungskulturen, Geschichte von Frauen und Minderheiten und Digital History aus globalhistorischer Perspektive.
      mehr...
Formen der Erinnerung. Zur gesamten Reihe
 Open Access
U1_9783737015219.jpg
Der Erste Weltkrieg: Erinnerungskulturen in...
  • Andreas Dorrer  (Hg.),
  • Thomas Petraschka  (Hg.)
 Open Access
NEU
U1_9783737015073.jpg
Nationen und Grenzen
  • Maciej Krotofil  (Hg.),
  • Dorota Michaluk  (Hg.)
 Open Access
978-3-8471-1427-7.jpg
Integration durch Geschichte?
  • Alfons Kenkmann  (Hg.),
  • Martin Liepach  (Hg.),
  • Dirk Sadowski  (Hg.)
978-3-205-21337-6.jpg
Die Kaiserin
  • Katrin Keller
U1_9783847012429.jpg
Relations of Power
  • Emma O. Bérat  (Hg.),
  • Rebecca Hardie  (Hg.),
  • Irina Dumitrescu  (Hg.)
40,00 €
U1_9783737011686.jpg
Transottoman Matters
  • Arkadiusz Christoph Blaszczyk  (Hg.),
  • Robert Born  (Hg.),
  • Florian Riedler  (Hg.)