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Das Augustiner-Chorherrenstift Böddeken

Das Augustiner-Chorherrenstift Böddeken

Bibliothek und Buchproduktion im 15. Jahrhundert

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Erscheint im November 2022

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
ca. 600 Seiten, ca. 250 farb. Abb., gebunden
ISBN: 978-3-412-52621-4
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage, 2022
Die Bibliothek des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts Böddeken in Westfalen wurde im 15.... mehr
Das Augustiner-Chorherrenstift Böddeken
Die Bibliothek des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts Böddeken in Westfalen wurde im 15. Jahrhundert innerhalb weniger Jahrzehnte durch eine umfassende Schreibtätigkeit insbesondere der Priestermönche aufgebaut und erlangte sowohl durch ihre berühmte Sammlung von Legendarien als auch durch ihre Verbreitung in vielen Tochterkonventen herausragende Bedeutung. Sie fand in einem um 1479 neu gebauten Ostflügel der Klausur ihren nahezu unverändert erhaltenen Ort, in dem bis heute bauzeitliche Wandmalereien von der Aufstellungssystematik Zeugnis ablegen. Der Band widmet sich der Bibliothek in ihrer räumlichen Gestalt, in ihrer über eine umfassende Rekonstruktion des Bestandes erschlossenen inhaltlichen Systematik und in der Ausgestaltung der inzwischen weltweit verstreuten Handschriften des 15. und beginnenden 16. Jahrhunderts. So gelingt nicht nur eine Rekonstruktion des geistigen Horizontes des Böddeker Klosters während seiner Blütezeit als Reformkloster, sondern vor allem eine kunsthistorische Würdigung der dabei hervorgebrachten, qualitätvollen Malerei, die bisher kaum beachtet wurde. Ein Katalog der bekannten Handschriften aus Böddeken macht den Band zu einem wichtigen Kompendium für weitere Forschungen.
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Autoreninfos
    • Vivien Bienert
    • Vivien Bienert ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Malerei des Spätmittelalters, Handschriftenkunde sowie mittelalterliche Kunst aus Frauenkonventen.
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Forschungen zu Kunst, Geschichte und Literatur des Mittelalters Zur gesamten Reihe