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L’Homme 2022 Jg. 33, Heft 2: Schmerz

L’Homme 2022 Jg. 33, Heft 2: Schmerz

Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft

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Erscheint im Oktober 2022

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
V&R unipress
Schmerzen sind zwar eine historische Konstante, aber stark kulturell und zeitspezifisch geprägt.... mehr
L’Homme 2022 Jg. 33, Heft 2: Schmerz

Schmerzen sind zwar eine historische Konstante, aber stark kulturell und zeitspezifisch geprägt. Kulturelle Geschlechterordnungen beeinflussen, was als schmerzhaft empfunden wird und wie dieser Schmerz ausgedrückt, vermittelt und gedeutet wird. Die im Themenheft versammelten Aufsätze machen Verknüpfungen von Geschlecht und Schmerz in unterschiedlichen Fallstudien sichtbar. Die behandelten Themen reichen von selbst zugefügten Schmerzen in psychiatrischen Kontexten oder Selbstverletzung in queer-feministischen künstlerischen Praktiken über Deutungen von Geburtsschmerzen durch männliche Mediziner bis zu weiblichen griechischen Trauerritualen und dem Versuch einer jüdischen Fotografin, das Trauma des Holocaust künstlerisch zu fassen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Europa des 19. und 20. Jahrhunderts.<\p>

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Pain, although a historical constant, is culturally and temporally specific. Cultural gender orders influence what is perceived as painful and how pain is expressed, communicated and interpreted. The articles collected in this special issue illustrate the interlinkage of gender and pain. The case studies address a number of topics, from deliberately self-inflicted pain in psychiatric contexts and as queer-feminist art practice to interpretations of birth pain by male physicians to female Greek mourning rituals and a Jewish photographer's attempt to deal artistically with the trauma of the Holocaust. The focus is on Europe in the 19th and 20th century.<\p>

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Autoreninfos
    • Heidrun Zettelbauer (Hg.)
    • Dr. Heidrun Zettelbauer ist Assistenzprofessorin am Institut für Geschichte der Universität Graz (Österreichische/Zentraleuropäische Geschichte und Geschlechtergeschichte) und Koordinatorin des dort angesiedelten epochenübergreifenden Forschungs- und Lehrschwerpunkts Geschlechtergeschichte.
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    • Bożena Chołuj (Hg.)
    • Prof. Dr. Bożena Chołuj lehrt Germanistik und Gender Studies an der Universität Warschau und Deutsch-Polnische Literatur- und Kulturbeziehungen und Gender Studies an der Universität Frankfurt (Oder).
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