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Die Familie Bondi und das »Jüdische«

Die Familie Bondi und das »Jüdische«

Beziehungsgeschichte unter dem bürgerlichen Wertehimmel, 1790–1870

ab ca. 69,99 € *  (D)

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Erscheint im Oktober 2022

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
ca. 592 Seiten, mit ca. 15 Abb. u. 40 Tab., gebunden
ISBN: 978-3-525-36858-9
Vandenhoeck & Ruprecht, 1. Auflage 2022
Zwischen 1790 und 1870 etablierten sich die Mitglieder des Verwandtschaftsnetzes der Familie... mehr
Die Familie Bondi und das »Jüdische«
Zwischen 1790 und 1870 etablierten sich die Mitglieder des Verwandtschaftsnetzes der Familie Bondi im städtischen Bürgertum von Dresden, Mainz und Hamburg. Sie präsentierten sich als mustergültige Bildungsbürger, gehörten aber auch weiterhin ihren jüdischen Gemeinden an, in denen sie sowohl für die reformorientierte als auch die neoorthodoxe Richtung eintraten. Daniel Ristau untersucht die Vernetzungs- und Entflechtungsprozesse der Bondis, die in Beziehungsnetze eintraten, Zugehörigkeiten definierten und Verbindungen lösten. Vor allem ihre Briefe legen zeitgenössische Relevanzen des ‚Jüdischen‘ offen, das nicht nur je nach Situation und Perspektive unterschiedlich gedeutet wurde, sondern auch hinter andere Beschreibungs-, Verortungs- und Abgrenzungsmodi zurücktreten konnte. Die Familienmitglieder nicht schon in den Vorannahmen als ‚jüdisch‘ zu definieren, eröffnet Deutungsoptionen jenseits der bis in die Gegenwart verfänglichen Gegenüberstellung von ‚Juden‘ und ‚Nichtjuden‘.
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Autoreninfos
    • Daniel Ristau
    • Dr. Daniel Ristau studierte Neuere und Neueste Geschichte und Politikwissenschaft. Er ist als freiberuflicher Historiker und Lektor tätig.
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Bürgertum. Neue Folge. Zur gesamten Reihe