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Die Zeitschrift »PLAN«

Die Zeitschrift »PLAN«

Österreichischer Identitätsdiskurs, individuelles und kollektives Gedächtnis in der Nachkriegszeit

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Erscheint im Dezember 2021

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
ca. 312 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-8471-1386-7
V&R unipress, Vienna University Press, 1. Auflage, 2021
Die von Otto Basil herausgegebene Zeitschrift »Plan« (1945-1948) war ein wichtiges Forum, das mit... mehr
Die Zeitschrift »PLAN«
Die von Otto Basil herausgegebene Zeitschrift »Plan« (1945-1948) war ein wichtiges Forum, das mit T.S. Eliot, Bertolt Brecht oder Boris Pasternak nach dem Zweiten Weltkrieg wieder moderne Literatur aus dem Ausland veröffentlichte und jüngeren österreichischen Autor*innen wie Ilse Aichinger, Milo Dor, Hans Lebert und Friederike Mayröcker erste Publikationsmöglichkeiten bot. Der vorliegende Band zeigt, wie literarische und essayistische Texte von einer frühen Vergangenheitsbewältigung geprägt waren und analysiert das Zusammenspiel von politischem Identitätsdiskurs, individuellem Gedächtnis und kollektivem Gedächtnis sowohl im personellen Umfeld der Zeitschrift als auch in ausgewählten Beiträgen. The present thesis deals with the question how the Austrian discourse on identity shaped individual and collective memory in the postwar period. The analysis focusses on the Austrian literary and cultural journal »Plan« that was published by Otto Basil from 1945 to 1948. The thesis asks how attributions to Austrian identity as well as the assumption that Austria was a victim in the Second World War formed the discourse on identity in Austria. Furthermore, it shows how the discourse on identity became manifest in the political context and the consequences this had in the realm of literature and in the literary scene.
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Autoreninfos
    • Desiree Hebenstreit
    • Dr. Desiree Hebenstreit ist Germanistin mit Forschungsschwerpunkt auf österreichischer Literatur nach 1945. An der Universität Wien arbeitet sie seit 2011 an verschiedenen Forschungsprojekten (u.a. Edition der Tagebücher von Andreas Okopenko) und leitet derzeit das Projekt »Der Österreichische Staatspreis. Kontinuität, Bruch und Kanondiskurs von 1950 bis 1967«.
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