Caspar Olevian Preis geht an Christian Mühling

Unser Autor Christian Mühling erhielt in Trier den Preis der Caspar Olevian Gesellschaft 2018 für seine Dissertation »Die europäische Debatte über den Religionskrieg 1679 – 1714«.

Der Olevian Preis wird alle zwei Jahre vom Vorstand der Caspar Olevian Gesellschaft für herausragende Dissertationen in den Gebieten Theologie, Jura, Geschichte und Pädagogik verliehen, die sich mit der Erforschung des reformierten Protestantismus beschäftigen. Für Christian Mühlings Dissertation ist es bereits der zweite Preis nach der Auszeichnung mit dem Deutsch-Französischen Dissertationspreis.

Christian Mühling ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Geschichte am Lehrstuhl der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er ist außerdem dieses Jahr erneut als Vorsitzender der Caspar-Olevian-Gesellschaft gewählt worden.
Die Caspar-Olevian-Gesellschaft 1992 mit dem Ziel gegründet, die Erinnerung an den bedeutenden Theologen, Juristen und Wissenschaftler, Caspar Olevian, wachzuhalten und sein Lebenswerk zu würdigen. Die Arbeit der Caspar-Olevian-Gesellschaft ist ökumenisch offen und strebt an, konfessionelle und andere Grenzen abzubauen und zu überwinden. In einer Zeit fortschreitender Säkularisierung in Europa versucht die Caspar-Olevian-Gesellschaft einen Beitrag zu leisten, dem entgegenzuwirken und sich auf die gemeinsamen und fundamentalen Gegebenheiten christlichen Glaubens und christlicher Kultur zu besinnen.

Das Buch:
Christian Mühling
Die europäische Debatte über den Religionskrieg 1679 – 1714.
Konfessionelle Memoria und internationale Politik im Zeitalter Ludwigs XIV.

Die Idee des Religionskrieges gewann erst in zeitgenössischen, politischen Debatten an Bedeutung. Frankreich und die Kriege Ludwigs XIV. nahmen eine entscheidende Rolle in der Religionskriegsdebatte ein, die ohne die Person und die Politik des französischen Königs undenkbar erschien. Das Buch arbeitet heraus, wie ein Diskurs, ein Geschichtsbild und eine Epocheneinteilung des Phänomens entstanden sind. Zu diesem Zweck betrachtet es drei zentrale konfessionelle Konfliktherde, die für die Religionskriegsdebatte entscheidend sind: Frankreich, England und das Heilige Römische Reich. Die Debatte gewann schließlich durch die Wahrnehmung der beiden letzten großen Kriege Ludwigs XIV. eine gesamteuropäische Dimension.

 

 

 

 

 

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