Ausgezeichnet – Wiener Preis für Stadtgeschichtsforschung für PD Dr. Christiane Reinecke

PD Dr. Christiane Reinecke erhält für ihre Studie »Die Ungleichheit der Städte. Urbane Problemzonen im postkolonialen Frankreich und der Bundesrepublik« den Wiener Preis für Stadtgeschichtsforschung 2021 des Österreichischen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung! Wir gratulieren unserer Autorin zu dieser Auszeichnung.

Die Stadt Wien hat am 31. Mai 2010 aus Anlass der Pensionierung von Herrn Archivdirektor Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Opll mit dem Österreichischen Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung den »Wiener Preis für Stadtgeschichtsforschung« (WPS) eingerichtet. Der Preis ist auf der Grundlage einer Förderung durch die Kulturabteilung der Stadt Wien mit 5.000 Euro dotiert.
Für den Preis können von den jeweiligen Autor:innen Veröffentlichungen bzw. Dissertationen sowie Habilitationsschriften aus dem Gebiet der vergleichenden Stadtgeschichtsforschung des europäischen Raumes in deutscher Sprache eingereicht werden.

Christiane Reineckes Studie »Die Ungleichheit der Städte. Urbane Problemzonen im postkolonialen Frankreich und der Bundesrepublik« eröffnet neue Perspektiven auf den Abschied von der Klassengesellschaft und die ethnische Diversifizierung der westeuropäischen Gesellschaften im fortgeschrittenen 20. Jahrhundert. Die Autorin plädiert in ihrer Arbeit für einen raumbewussten, wissensbasierten Blick auf soziale Ungleichheit. Sie untersucht, wie sich der Umgang mit urbanen Problemlagen im Zeichen von urbaner Modernisierung, Dekolonisation und Deindustrialisierung wandelte. Im Zentrum der Analyse steht der Übergang von stärker klassenbasierten zu ethnisierten Grenzziehungen in den westeuropäischen Stadtgesellschaften seit den 1950er Jahren. 

 

Foto: © Christiane Reinecke

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