In Gedenken an Theo Buck

Wir trauern um unseren Autor Theo Buck, der am 25. Oktober 2019 verstorben ist. Wir möchten allen Trauernden unsere Anteilnahme aussprechen.

Theo Buck, Jahrgang 1930, war, nach längerer Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und an ausländischen Universitäten, zunächst C3-Professor an der Georg-August-Universität Göttingen, danach bis zur Emeritierung Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur an der RWTH Aachen.

Er arbeitete vor allem über Goethe, Büchner, Fontane, Trakl, Kraus, Brecht, Horváth, Celan, Johnson, Heiner Müller und Schädlich. Gastprofessuren führten ihn an die Universitäten Paris III, IV und X, Antwerpen, Jerusalem, Middlebury/Vermont, Sao Paulo, Seoul.

Bei Böhlau erschien zuletzt 2015 die erste Biografie und Werkanalyse zu Hans Joachim Schädlich »Leben zwischen Wirklichkeit und Fiktion«.

Eine Paul Celan-Biografie ist derzeit in Vorbereitung und wird im Sommer 2020 posthum erscheinen.

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  • Leider habe ich das Buch nicht gelesen

    Als ehemalige Studentin von meinem Germanistikprofessor Professor Dr. Theo Buck im Zeitraum 1985 - 1991 in Aachen an der RWTH Aachen lese ich gerade im Internet von seinem Tod.
    Er war für mich ein begeisternder Dozent, der empathisch und kompetent seine stets gut besuchten Vorlesungen hielt.
    1991 habe ich meine Magisterarbeit über die Frauengestalten in Goethes Werken WIlhelm Meisters Lehr- und Wanderjahre geschrieben.
    Anfangs meinte er lächelnd, dass nur die Primärliteratur die Bestnote “Sehr gut“ verdiene ...Dadurch hat er mir ehrgeiziger Literatur- und Pädagogikstudentin ungemein Druck und Ängste abgebaut. Sehr groß war daraufhin mein Erstaunen angesichts der Note meiner Magisterarbeit: “Sehr gut“'.
    Professor Buck hat mich nachhaltig geprägt, der Liebe zur Literatur und Sprache bin ich nach diversen Umzügen und als dreifache Mutter stets treu geblieben.
    Zur Zeit arbeite ich als zusätzliche Fachkraft für Sprache beim Berliner Bundesprogramm “Sprachkita: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“.
    Hätte ich nur vor Monaten meinem Impuls nachgegeben, Professor Buck spontan zu kontaktieren, hätte ich ihm zu Lebzeiten noch für seine menschliche offene Art danken können...

    Mit sprachbegeisterten Grüßen und großer Trauer

    Violetta Isabella Haeske M.A.

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