In Gedenken an Marko Feingold

Wir trauern um unseren Herausgeber und Beiträger Marko Feingold, der am 19. September 2019 verstorben ist. Wir möchten allen Trauernden unsere Anteilnahme aussprechen.

Marko Feingold wurde 1913 in Besztercebanya, das damals zu Ungarn gehörte, geboren. Er hat die vier Konzentrationslager Auschwitz, Dachau, Neuengamme und Buchenwald überstanden. Nach Kriegsende lebte er in Salzburg und verhalf Zehntausenden Juden zur Flucht nach Palästina.

In den Jahren 1946 und 1947 sowie seit 1978 war Feingold Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde in Salzburg und hat als Herausgeber bei Böhlau 1993 das Buch »Ein ewiges Dennoch. 125 Jahre Juden in Salzburg« veröffentlicht. 

In unzähligen Vorträgen teilte er seine Überlebensgeschichte und sprach auch im Buch »Unfassbare Wunder« von Alexandra Föderl-Schmid und Konrad Rufus Müller über seine Erlebnisse.


Auszug aus »Unfassbare Wunder«:
Als "besonders religiös" bezeichnete sich Feingold selbst nicht. "Ich glaube wohl an einen Gott und bin ihm auch dankbar, denn irgendwas muss es ja geben bei all den Zufällen in meinem Leben." Und über die wundert er sich doch hin und wieder. "Dass ich die KZs überlebt habe, so viele Juden über den Brenner bringen konnte und später dann noch über die Alpen ohne gescheite Schuhe. Das war schon eine Kuriosität", sagt er. Und lacht – einmal mehr.

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel
Top-Seller
978-3-205-23226-1.jpg
Unfassbare Wunder
  • Alexandra Föderl-Schmid,
  • Konrad Rufus Müller
ab 27,99 €